Sascha Lobo verriet jüngst in einem Interview, dass er für seine Keynotes und Gespräche immer Punchlines, also prägnante Zitate vorbereitet, die später beim Hörer und Leser besonders hängen bleiben. Hier sammeln wir einige der besten E-Commerce Zitate aus dem Herbst 2014.
Neben meiner Frisur war aber auch meine Beharrlichkeit wichtig, immer weiterzumachen. Konstanz wird allgemein unterschätzt. Hinzu kam meine Ansprechbarkeit für Medien, eine sehr deutliche Positionierung und eine penible Interview-Vorbereitung, die vorsieht, sich Punchlines zu überlegen. Punchlines sind kurze, aussagekräftige Sätze, die sich gut zitieren lassen.
Sascha Lobo gegenüber t3n zur Frage der Erfolgsbausteine zum Aufbau seiner Karriere.
Dr. Andreas Fruth, CupoNation
„We do nothing innovative, wo only execute.“ Zum Geschäftsmodell von Rocket Internet StartUps.
Harry G zur deutschen Start Up Kultur
Beim Bits & Pretzels Gründerfrühstück war der bayrische Comedian gut aufgelegt und lieferte gleich einige gute Zitate:
- Nicht saufen ist wie nicht gründen: Langweilig!
- Crisis Management = Konterhalbe auf bayerisch
- Wie lang tun die in Berlin mit ihrem Flughafen umanand? 8 Jahre? Da haben wir die Wiesn 8 Mal auf und abgebaut.
Alexander Graf, Kassenzone
Auch zu der Amazon Berichterstattung, nach den Zahlen zum dritten Quartal, äußert sich Alexander Graf kritisch:
Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein
Im Gespräch mit der Internetworld zu bevh Erhebungen bezüglich des deutschen E-Commerce Wachstums:
Aber ich kann doch nicht hingehen und E-Books nicht zu Büchern zählen. Das wäre genauso, wie wenn man Elektrofahrzeuge nicht als Fahrzeuge definiert. (…) Beim bevh ist meines Wissens nicht ein Marktforscher oder Statistiker beschäftigt. Das ist eigentlich ein Unding. (…) Die deutsche Presse- und Medienlandschaft übernimmt relativ unreflektiert Zahlen.
Jochen Krisch, Excitingcommerce
Im dazu gehörigen Excitingcommerce Artikel zum Rocket Internet Börsenprospekt heißt es:
“There is no assurance”/”Alles ohne Gewähr” ist eine Art Leitmotiv des Verkaufsprospekts, der über weite Strecken realsatirische Züge trägt und mit endlosen Fußnoten versehen ist.
Boris Radke, Zalando Pressesprecher
Den Vorwurf der Bestechung weist Boris Radke deutlich von sich und betont, die Wirtschaftswoche habe “keine Ahnung von Online-Marketing. Das ist normales Business. Natürlich lassen wir Bloggern Werbegeschenke zukommen. Was sie dann daraus machen, überlassen wir jedoch komplett ihnen, da haben sie jede Freiheit. Ich kenne keinen Online-Modehändler, der das nicht so macht.”
Zalando sei der größte Subventionsempfänger im deutschen Handel, insgesamt 35 Millionen Euro Fördermittel bewilligten Bund und Länder in den letzten Jahren für den Online-Händler. Das hat die WirtschaftsWoche gemeinsam mit dem ZDF-Magazin „Frontal21“ recherchiert. WiWo und ZDF berichten ebenfalls, der Modehändler habe Bloggern „Tausende“ von Einkaufsgutscheinen spendiert. Zalando kontert, Werbegeschenke seien im Online-Marketing normales Business. (Meedia)
Gemischtes
Fitness- und Gesundheits Apps
Gerade Apple betont immer wieder wie toll doch Gesundheitsapps sind. In der deutschen Fachpresse wird diese Meinung nicht geteilt.
Im Normalfall sind diese Apps eher unterhaltsam als medizinisch relevant.
Hans Haltmaier, Chefredakteur ApothekenUmschau über Gesundheitsapps. (Presseportal)
Google ist seit längerem ein Dauerthema deutscher Kritik:
„Google benutzt das Wort Transparenz wie früher die katholische Kirche die Liebe zu Gott. Es ist eine Monstranz, die Google vor sich her trägt. Dahinter verbirgt sich das ökonomische Interesse. Der Betriebszweck von Google ist nicht Transparenz, sondern Gewinn, und das wird verdunkelt durch einen Nebelbegriff.“
Gabor Steingart, Handelsblatt Herausgeber (Horizont)
Beats by Dr. Dre
Wenn eine Kultmarke an Coolness verliert:
Warren Buffett: Investitionen in Handelsunternehmen
Wenn selbst wertorientierte Anleger keinen Glauben an eine Branche haben:
Omni-Channel Handel
Omni-Channel sei aktuell wie Sex zwischen Teenagern. Jeder redet darüber, aber im Grunde macht es keiner. Wer es macht, tut das falsch und hat so recht keinen Spaß daran. Diejenigen, die es bereits tun und anderen erzählen, dass es Spaß macht, lügen.
Bérangère Lamboley (R&C Consulting) auf crn.de
Mobile Payment
Es gehört ein gewisser Wahnsinn dazu mit seinem Smartphone in stationären Geschäften zu bezahlen.
Maik Klotz, Mobile Commerce Experte, gegenüber Mobilbranche.de.
Twitterperlen der K5 Konferenz
Die K5 Konferenz lieferte gleich eine ganze Reihe an tollen Zitaten, die Inspiration und Anregung für den Onlinehandel bieten:
Was tun, wenn die Zielgruppe natürlicherweise aus den vertriebenen Produkten hinauswächst? Babyartikel…
SEO´s haben es nicht immer leicht. Was in der Suchmaschine gesucht wird, muss im Webshop eventuell anders benannt werden.
https://twitter.com/thlang/status/512623302532419586
Manchmal macht es durchaus Sinn selbst zum Hersteller zu werden, wenn man einen passenden Markt für die eigenen Produkte erkennt.
Mit welchen Marketingformen lässt sich wirklich eine Marke nachhaltig aufbauen?
Warum es manchmal sinnvoll ist über die Bezeichnungen im Webshop nachzudenken:
Die unterschiedliche Ansprache von Männern und Frauen im E-Commerce rückt immer stärker in den Fokus. Dennoch stehen wir hier erst noch am Anfang der Entwicklung. Auch wir haben zwei Artikel zu SHE Commerce und der Umsetzung im Webshop veröffentlicht.