“No Limit”: Dein Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg!

von Stefan Hoffmeister
Veröffentlicht: Letzte Aktualisierung am: 1 Kommentar
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Wer träumt nicht davon, dass das Motto seines Lebens lautet: „No Limit!“ Dabei ist dein persönliches Mindset der Schlüssel zum Erfolg. Dein Denken, deine Selbstwahrnehmung, deine Weltsicht und dein Umgang mit Fehlern bestimmen, ob du erfolgreich bist oder nicht.

Mit diesem Artikel setze ich meine Mini-Serie zum Jahresbeginn über Vision und Führung fort. Dieses Mal geht es weniger um Führungskompetenz und visionäre Leitung von Teams und Unternehmen. Vielmehr rückt das Mindset des Einzelnen in den Vordergrund.

Definition von Mindset – was verstehen wir darunter?

Wie viele andere Buzzwords auch, kommt Mindset aus dem Englischen. Im Deutschen können wir darunter eine Fülle von Begriffen summieren, die erst in ihrer Gänze ausdrücken, was damit gemeint ist:

  • Denkweise
  • Einstellung
  • Haltung
  • Mentalität
  • Weltanschauung
  • Menschenbild

Wir werden von unseren Erfahrunge und Gedanken geprägt. Insbesondere nicht nur den positiven, sondern auch den schlechten. Gerade die Frage, wie wir mit Problemen, Hindernissen, Fehlern und Widerständen umgehen, prägt unser Mindset – unsere Haltung, Einstellung und Mentalität.

Lassen wir uns davon runterziehen? Verfallen wir in Depression, Selbstmitleid? Oder entwickeln wir gar die Meinung, dass sich das „Universum“ gegen uns verschworen hat? Wir keinen anderen Menschen mehr vertrauen können?

Gehörst du zu den Personen, die das Glas halb leer oder halb voll sehen?

Fixed versus Growth Mindset – nach Carol Dweck

Carol Dweck ist Professorin für Psychologie an der Stanford University und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Sie ist eine der weltweit führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Motivations- und Entwicklungspsychologie.

Sucht man nach Material zum Thema Mindset stößt man unweigerlich auf die zwei Arten von Mindsets, die sie in ihrer Forschung als Fixed und Growth Mindset beschreibt.

Eine kurze Gegenüberstellung:

Personen mit einem Fixed Mindset

  • geben auf, sobald Frustration auftritt
  • stellen sich ungern Herausforderungen
  • setzen ihren persönlichen Wert mit erfolgreicher Leistung gleich
  • tun sich schwer mit Niederlagen umzugehen
  • und verbergen nach Möglichkeit diese Niederlagen
  • entwickeln negative Glaubenssätze, die sich zu Festlegungen verfestigen

Personen mit einem Growth Mindset

  • glauben an lebenslanges Lernen und die Fähigkeit ihre persönlichen Fähigkeiten permanent weiterentwickeln zu können
  • stellen sich Herausforderungen
  • stehen auch schwierige Situationen durch und sind ausdauernd
  • sehen auch Scheitern und Misserfolg als Lernmöglichkeit
  • zeigen Offenheit für Neues und sind wissbegierig

Hier eine schöne Visualisierung der beiden Modelle, im Explainr-Stil:

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Wenn wir über Erfolg, Wachstum und No Limits sprechen, dann ist klar, dass es darum geht sich ein Growth oder auch dynamisches Mindset anzueignen. Mit dieser Haltung freut man sich auf Wachstum und ist wachstumsorientiert sowohl im persönlichen als auch im Business-Bereich.

Das Mindset ändern – Ändere dein Denken

Gerade in schwierigen Lebenssituationen wünscht man sich nur zu gerne eine Veränderung der Umstände. Nur haben wir darauf zumeist keinen Einfluss. Was wir allerdings ändern können, ist das eigene Denken.

Hier ein paar Tipps, wie wir unser Mindset und unsere Ziele ändern können. Bei all den Vorschlägen und Ideen muss betont werden, dass es keine „Instant“- Lösung gibt. Die eigene Haltung und Lebenseinstellung zu ändern ist ein Prozess. Grundvoraussetzung ist wohl immer, sich weiterentwickeln zu wollen. An sich arbeiten zu wollen. D.h. initial ist eine gehörige Portion Selbstreflexion, ein ehrlicher Umgang mit sich selbst und die Bereitschaft zur Veränderung von Gedanken hilfreiche Tipps vonnöten.

Eigene Denkmuster erkennen

Der erste Schritt ist, zu erkennen wie dein aktuelles Mindset bestellt ist.

Kauf dir Literatur zum Thema und stelle dir ganz offen und ehrlich Fragen, wie:

  • Lasse ich mich gerne herausfordern?
  • Liebe ich Veränderungen oder soll alles so bleiben wie es ist?
  • Freue ich mich über Wachstum?
  • Bin ich neugierig und wissbegierig?

Blockaden und Barrieren benennen

Wir neigen dazu uns Dinge schön zu reden. Eigenes Versagen wollen wir am liebsten verschweigen. „Scham“ deckt vieles zu, was eigentlich ausgesprochen werden sollte.

Soll sich unser Denken, unsere Haltung und unsere persönliche Entwicklung ändern, ist es entscheidend, dass wir unsere inneren Blockaden und Barrieren benennen. Es ist nicht nötig alles mit Menschen zu besprechen. Du kannst auch ein Tagebuch, in welcher Form auch immer, führen um deine Gedanken und Erfolge festzuhalten.

Aber gib den Dingen einen Namen. Sei ehrlich zu dir selbst.

Auf den Grund gehen – Ursprünge ergründen

Genauso schwierig wie das benennen ist es, sich mit den Ursachen zu beschäftigen. Wer denkt schon gerne erneut an schwierige Situationen? Die weh getan haben. Verletzt haben. Es ist, wie eine Wunde, die schon verkrustet ist, wieder zu öffnen.

Wie im biologischen eine Wunde oft nur heilen kann, wenn ungesunde Narben angeschaut werden. So kann auch unser Geist, unser Denken nur verändert werden, wenn wir die Ursachen für unser jetziges Handeln erkennen. Erfolge können daraus erwachsen.

Sich mit den richtigen Menschen umgeben

Suche die Nähe zu Menschen, die ebenfalls ein dynamisches Mindset haben. Die dich auf deinem Weg ermutigen und unterstützen. Die schon ein paar Schritte weiter sind als du.

Vielleicht hast du persönliche „Helden“ oder wie man neudeutsch so schön sagt „Role Models“, zu denen du Kontakt aufnehmen kannst. Eine Einladung zu einem gemeinsamen Essen schlägt zumeist keiner aus.

Halt dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst.

Mark Twain

Next Steps – gehe die nächsten Schritte

Überfordere dich nicht, sondern gehe die nächsten Schritte. Setze dir realistische Ziele und steigere dich langsam.

Kein Läufer beginnt sofort mit einem Voll-Marathon. Er trainiert auf kürzeren Strecken und erhöht schrittweise die Distanz. Er verbessert das Tempo Punkt für Punkt, bis er über die volle Distanz gehen kann.

Genauso wenig wird ein Stargeiger geboren. Ein kleines Kind entdeckt seine Musikalität. Um erfolgreich Geige zu spielen, braucht es aber auch jahrelange Übung, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Dankbarkeit

Sei dankbar für alles, was du auf deiner Reise erreichst. Schaue dabei nicht nach links oder rechts. Hör auf dich mit Anderen zu vergleichen. Streiche Sätze, wie „Hätte ich doch“ oder „wenn ich nur so wäre, wie…“ aus deinem Wortschatz.

Du bist einzigartig und kannst froh sein über die Strecke, die du gegangen bist und die Erfolge, die du bereits hast. Den Weg, den du hinter dir hast.

Wenn du hinfällst… – steh wieder auf

Der Prozess durch den du gehst wird kein gerade Weg sein. Ja, es werden Enttäuschungen und Misserfolge kommen. Dann steh wieder auf. Schüttel den Staub ab. Verbinde deine Wunden. Lasse dabei nicht zu, dass diese Rückschläge deine Gedanken negativ beeinflussen. Halte an deinen Zielen fest und arbeite weiterhin hart für deinen Erfolg! Und geht weiter!

DIE KUNST IST, EINMAL MEHR AUFZUSTEHEN, ALS MAN UMGEWORFEN WIRD.

Winston Churchill

Erfolge feiern

Als Vertriebler weiß ich, wie wichtig es ist Erfolge zu feiern. Und seien sie noch so klein. Überlege die kleine Rituale wie du dich belohnen kannst, wenn du den „Next Step“, den nächsten Schritt gegangen bist.

Verantwortung für das eigene Leben übernehmen

Höre damit auf Umstände oder andere Menschen für dein Leben verantwortlich zu machen. Sowohl ihnen die Schuld für Schwierigkeiten und Probleme zu geben. Als auch von Menschen zu erwarten, dass sie deine Bedürfnisse stillen.

Es liegt in deiner Hand und in deiner Verantwortung zu bestimmen wie dein Leben aussehen soll und welche Gedanken du dabei pflegst. Erfolg entsteht, wenn man die Verantwortung für das eigene Leben übernimmt und aktiv daran arbeitet, die gewünschten Veränderungen herbeizuführen.

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1 Kommentar

Mixmaster 30. Dezember 2023 - 22:37

Nach diversen Treffen mit meinem Scheidungsanwalt stellte sich heraus, dass es eine Lebensaufgabe für mich ist, mein Mindset zu ändern. Das braucht sehr viel Zeit.

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