Krypto Tagebuch: Überblick zu meinem Cloud Mining Setup

von Stefan Hoffmeister
Veröffentlicht: Letzte Aktualisierung am: 2 Kommentare
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In meinem Krypto Tagebuch möchte ich heute einen Überblick zu meinem Cloud Mining Setup geben. Dabei gehe ich kurz auf die gewählten Anbieter ein, gebe an welche Coins ich warum mine und wie ich bisher zufrieden bin.

Wie bin ich zum Cloud Mining von Kryptowährungen gekommen?

Eigentlich war ein Facebook Notes Beitrag von Sascha Pallenberg ausschlaggebend, mit dem Titel “Ich mine nun Ethereum”. Dort berichtet er über seine Erfahrungen mit Genesis Mining und beschreibt sein bisheriges Vorgehen und die zukünftige Strategie.

In einem weiteren How-To ist er später noch mehr auf das “Geld verdienen mit Crpto-Coins” eingegangen.

Beide Artikel sind aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, wenn man sich mit dem Investment in Kryptowährungen beschäftigt.

Was waren die ersten Schritte zum Cloud Mining?

Als nächsten Schritt habe ich mich längere Zeit ausführlich mit der Thematik Cloud Mining beschäftigt, bin mehreren Facebook Gruppen zum Thema beigetreten und habe vor allem auf CryptoCompare u.a. Seiten die sog. Mining Kalkulatoren immer wieder studiert und verschiedene Szenarien rechnen lassen. Hier lassen sich Daten eingeben, wie Hashrate, also die geplante Rechenleistung, Stromverbrauch, der zumeist beim Cloudmining von Ether, Dash oder Monero bereis eingepreist ist, und die Difficulty berücksichtigen.

Mein aktuelles Cloud Mining Setup

Cloud Mining

Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Genesis Mining Screenshot

Genesis Mining

  • Bitcoin Lifetime Vertrag – 7,5 TH/s
  • Monero – 1300 H/s
  • Dash – 200 MH/s
  • Ethereum – 40 MH/s
Cloud Mining

Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Screenshot Hashflare.io

Hashflare

  • Scrypt Lifetime Vertrag – 49 MH/s
  • SHA-256 Lifetime Vertrag – 0,19 TH/s

Was ist meine Strategie?

Wie bei anderen Anlageformen auch, habe ich mich für eine möglichst breite Diversifikation entschieden. Es wäre noch interessant gewesen, wenn Genesis Verträge für Litecoin ebenfalls anbietet, die sind aber derzeit ausverkauft. Genauso wie Zcash.

Sehr gerne würde ich BCC (BItcoin Cash) über die Cloud minen, habe aber noch keinen Anbieter dafür gefunden. viaBTC hat alle Verträge ausverkauft.

Ich habe auch andere Cloud Mining Anbieter verglichen, wie z.B. MinerGate – wobei diese mit Stand von heute aus meiner Sicht nicht mit den Preisen konkurrieren können.

Längere Zeit habe ich auch versucht die Frage nach einer sinnvollen Investition direkt in eigene Hardware zu klären. Hier sind aber immer noch zu viele Fragen ungeklärt, als dass ich dies dem Investment in Cloud Mining vorziehen würde. Zum Einen soll die Lebensdauer von z.B. einem Antminer im Dauerbetrieb auch nicht länger als 2 bis 3 Jahre sein (eMail Auskunft von ProTact). Hauptproblem ist aber, der in Deutschland zu teure Strom. In der Schweiz oder in Österreich habe ich noch keine Anbieter, die ich hier auf jeden Fall empfehlen würde. Mittel der Wahl müssten wohl die USA sein. Falls einer meiner Leser hier einen zuverlässigen Housinganbieter kennt, freue ich mich über Tipps.

Was sind meine bisherigen Erfahrungen?

Gleich vorneweg: Der Zeitraum von wenigen Monaten ist eigentlich noch zu kurz, um sinnvolle Aussagen treffen zu können. Aber ein paar Tendenzen will ich dennoch beschreiben. Angaben zum ROI werden an anderer Stelle noch folgen.

Nach einem “security breach” ca. zwei Wochen vor dem Bitcoin Hardfork kämpft Genesis immer noch mit den Folgen. Es gibt immer noch nicht wieder tägliche Auszahlungen und es scheint, dass auch Lücken in der Auszahlung vorhanden sind. Hier heißt es genau rechnen, ob die Auszahlungen mit der Rechenleistung übereinstimmen. Zumindest ist mit Stand von heute die Angst vor dem Totalverlust gesunken, da es wieder Auszahlungen gibt.

Ansonsten ist das Backend in deutsch und übersichtlich.

Zahlungen sind per Kreditkarte oder einigen Altcoins möglich.

Was mir hier fehlt: Möglichkeit die Auszahlungen zu bündeln und selber den Zeitpunkt der Auszahlung zu wählen. Würde den buchhalterischen Aufwand verringern, weil man weniger Transaktionen dokumentieren muss.
Möglichkeit eines direkten Re-Investment, was z.B. Hashflare anbietet.
Exportmöglichkeit der Transaktionen / Ausschüttung, um diese in eine Buchhaltungssoftware übernehmen zu können.

Hashflare hat zwar ebenfalls die Auszahlungen während dem Bitcoin Hardfork für ein paar Tage ausgesetzt. Hier wurde aber transparenter kommuniziert und es gab zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Auszahlungen fehlen könnten. Aus diesem Grund waren meine letzten Investitionen bei Hashflare und nicht bei Genesis.

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2 Kommentare

Maddin 26. Dezember 2017 - 20:13

Hallo Stefan,

vielen Dank für deinen Review.
Ich finde im Gegensatz zu anderen Cloud Mining anbietern gerade das Dashboard von Genisis Mining relativ unübersichtlich.
Es gibt keine gute übersicht, darüber wie viel du schon mit deiner Investition verdient hast.
Sicher handelt es sich um den seriösesten Anbieter aber im Dashboard muss sich noch einiges ändern.

Antwort
Stefan Hoffmeister 31. Dezember 2017 - 14:04

ja sicher, da haben alle ihre Nachteile. Genesis zeigt zwar eine Summe an, die man angeblich gemined hat. Laut meiner eigenen Rechnung ist diese aber nicht korrekt. MinerGate z.B. gibt schon die Coins an, die man gemined hat, muss man dann selber in FIAT umrechnen. Aus diesem Grund halte ich das alles in CoinTracking nach.

Antwort

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