Werbeagentur BlickeDeeler zu Pinterest Neuerungen

von Stefan Hoffmeister
Veröffentlicht: Letzte Aktualisierung am: 0 Kommentar
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Die Werbeagentur BlickeDeeler, gesteuert von ihrem Captain Olaf Ruppert, hat mit nahezu 30.000 Followern einen der erfolgreichsten deutschen Pinterest Accounts. Selbst bekannte Markenunternehmen wie Red Bull (ca. 12.000 Follower) oder Audi (ca. unter 1000 Follower) liegen weit abgeschlagen zurück.

Nachdem ich mich mit Olaf Ruppert im Februar zu seinen Erfahrungen mit Pinterest ausgetauscht habe, gab es mittlerweile viel Veränderung auf dem sozialen Bilder Netzwerk über die wir uns heute austauschen wollen.

BlickeDeeler Logo

BlickeDeeler Logo

Zuerst einige Eckdaten, was sich bei BlickeDeeler seit Februar getan hat. Folgende Kernaussagen hat Olaf damals getroffen:

  • 88.500 Treffer bei der Google-Suche nach “BlickeDeeler”
  • knapp 20.000 Pins auf der Pinterest Seite
  • im Schnitt “bearbeite” ich etwa 45 Boards
  • Mittlerweile habe ich die 15.000 Marke (Anm. d. Red. Zahl der Follower) erreicht

Olaf hast du an deiner Pinterest Strategie oder deinem zeitlichen Engagement etwas verändert oder wodurch erklärst du dir das rasante Wachstum deiner Followerzahl?

BlickeDeeler: Ab einer gewissen Followeranzahl tritt gerade bei einer Sharing-Plattform eine Art Schneeballeffekt ein.

Im Februar hattest du 45 Boards, jetzt 54. Diese Zahl hat sich also nicht so sehr verändert. Sollte man sich also bei Pinterest auf eine gewisse Menge an Content / Boards beschränken?

BlickeDeeler: Meiner Meinung nach schon. Wenn ich mir die Pinnwände eines anderen Users anschaue und mich schon zu Beginn durch 100 oder mehr Boards scrollen muss, um mir eigenen Überblick zu verschaffen, neige ich eher dazu das Board zu verlassen. Daher würde ich anderen Nutzern empfehlen sich auf einige wenige Boards mit einem bestimmten Thema zu beschränken.

Zu allen möglichen Anlässen und sozialen Netzwerken gibt es diese Infografiken oder Listen “10 Punkte, wie Sie…”. Was macht aus deiner Sicht einen erfolgreichen Pinterest Auftritt aus?

BlickeDeeler: Ich würde mich in diesem Fall eher auf ein paar W-Fragen beschränken:

  1. Was will ich mit dem Pinterest Board erreichen?
  2. Wen will ich mit meinen Boards ansprechen?
  3. Wieviel Zeit bin ich bereit zu investieren?

Grundsätzlich würde ich jedem Nutzer raten, darauf zu achten, dass bei selbst gepinnten Bildern der Ursprungslink (der Link zu der Ursprungsseite des Bildes) vorhanden ist und funktioniert. Das Bild sollte nach Möglichkeit auch mit passenden, relevanten Hashtags und mit Link zur eigenen Website versehen werden, um die Nutzersuche nach einem Motiv des jeweiligen Genres zu vereinfachen.

Deine Google Trefferzahl hat sich mittlerweile auf 454.000 Ergebnisse erhöht. Damals hast du gesagt, dass ihr eigentlich nur auf Pinterest aktiv seid und sonst keine anderen Werbemittel einsetzt. Gilt das immer noch oder habt ihr euer Spektrum hier erweitert?

BlickeDeeler: Mittlerweile sind wir auch auf Facebook, Twitter und g+ recht aktiv um auf diesem Wege auch andere Nutzer anzusprechen. Der große Durchbruch von Pinterest zeichnet sich zwar auch langsam hier in Deutschland ab, aber Pinterest hinkt hier noch ein wenig hinter den anderen Social Media Plattformen her.

Im Über Uns Bereich findet man mittlerweile einige Partnerfirmen von BlickeDeeler. Es scheint dass, deine Firma in den letzten Monaten ganz schön gewachsen ist…

BlickeDeeler: Natürlich sind auch wir bestrebt unser Leistungsportfolio zu erweitern und gehen aus diesem Grund natürlich auch Kooperationen mit für uns interessanten, professionellen Partnern aus der Branche ein.

Kommen wir zu den Neuerungen bei Pinterest. Seit kurzem sind sog. Place Pins möglich. Ihr habt so etwas für Hamburg umgesetzt. Kannst du Place Pins kurz erklären und wo siehst du den Mehrwert für die User, bzw. Einsatzgebiete für Unternehmen?

BlickeDeeler: Die Place Pins sind meiner Meinung nach eine gerade für kleine Unternehmen sehr interessante Möglichkeit auf die eigenen lokal angebotenen Produkte hinzuweisen oder möglichen Besuchern und Touristen so eine Gelegenheit zu bieten auch ein kleines Ladengeschäft zu “entdecken” obwohl es sich vielleicht nicht direkt in der Einkaufsmeile bzw. der stark frequentierten Stadtmitte befindet.

Mehr zu Place Pins finden Sie auch im Blog von BlickeDeeler.

It’s been a long time coming: Pinterest, the heavily funded, 3 year-old image and video-sharing network, announced Thursday (Anm. d. Red.: 19.09.2013) that it is going to begin experimenting with paid advertising.

The product is called “promoted pins,” and it borrows from Twitter’s and Facebook’s ad products of the same name. Essentially, businesses will be able to pay to show certain pins at the top of search results and category feeds. (Mashable)

Wie siehst du Neuerungen, wie die hier genannten “Promoted Pins”? Einerseits wollen natürlich Unternehmen Netzwerke für Werbung nutzen, um User zum Kauf ihrer Produkte zu bewegen. Andererseits sind die Nutzer auch schnell von überbordender Werbung genervt.

BlickeDeeler: Die in sozialen Netzwerken angebotene Werbung hat sich bereits auf anderen Plattformen etabliert, wobei sich natürlich immer die Frage stellt, ob es sich für die werbenden Unternehemen wirklich rentiert da solche Einblendungen ja oftmals nicht unerhebliche Kosten verursachen.

Wie der Pinterest-Gründer Ben Silbermann dem amerikanischen Technologieblog „All Things D“ bestätigte, hat Pinterest in einer neuen Finanzierungsrunde umgerechnet rund 163 Millionen Euro erhalten. Angeführt wurde die neue Investition demnach von der Beteiligungsgesellschaft Fidelity Investments. Damit erhöht sich die Bewertung des Unternehmens laut „All Things D“ auf umgerechnet rund 2,8 Milliarden Euro. Im Februar war Pinterest noch mit gut 1,8 Milliarden bewertet.

Viel Geld für digitale Heftzwecken – und für einen Dienst, der zumindest bis jetzt noch keinen nennenswerten Gewinn ausgewiesen hat. Geld könnte Pinterest unter anderem mit den „Product Pins“ verdienen: Dabei binden Nutzer Produkte in ihre Bildersammlungen ein und das Netzwerk zeigt dafür an, wo diese Produkte im Netz zu kaufen sind und wie viel sie kosten. Wird durch die Bilder ein Kauf angeregt, erhält Pinterest eine Provision. Außerdem experimentiert das Unternehmen seit vergangenem Monat mit Werbeanzeigen auf den Nutzerseiten. (FAZ.net, vom 24.10.2013)

Das soziale Netzwerk entfaltet gerade in seiner visuellen Darstellung das volle Potential. Produkte, die hier gezeigt werden gleich kaufen zu können, würde im Gegensatz zu klassischer Displaywerbung meiner Meinung nach durchaus interessant sein.

geistreich78 ist übrigens auch auf Pinterest vertreten… und zwar mit Boards zu Social Media, Social Media Monitoring, SEO, Internet Marketing, virales Marketing, uvm. .

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