Zalando steigert Nettoumsatz im Q2/2013 auf 437 Mio. EUR

von Stefan Hoffmeister
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Zalando stärkt seine Position in Deutschland und den internationalen Märkten weiter.

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Zalando Zahlen zum zweiten Quartal 2013

Europas führender Online Shop für Mode und Schuhe steigerte seinen Nettoumsatz im zweiten Quartal 2013 auf 437 Millionen EUR. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres (Q2/2012: 257 Millionen EUR Nettoumsatz) verzeichnet der Onlinehändler ein Wachstum um mehr als 70 Prozent. Zalando setzt damit seine positive Entwicklung in allen Märkten fort und investiert mit solider Finanzierung weiterhin in den nachhaltigen Aufbau des Unternehmens.

Das erste Halbjahr 2013 schloss Zalando mit einem Nettoumsatz von 809 Millionen EUR ab. Das E-Commerce Unternehmen wuchs demnach um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012, in dem der Nettoumsatz 471 Millionen EUR betrug. Wesentliche Treiber des diesjährigen Wachstums waren der stetige Ausbau der Marktposition in den bereits etablierten Ländern sowie die Erschließung von vier neuen Märkten in der zweiten Jahreshälfte 2012.

Zalando investiert außerdem fortwährend in den Aufbau effizienter Prozesse in allen Kernbereichen und in die firmeneigene Infrastruktur, um die langfristige Entwicklung des Unternehmens nachhaltig zu stärken. So startete der Onlinehändler kürzlich in Mönchengladbach die Testphase in seinem dritten selbstbetriebenen Logistikzentrum. Zusätzlich eröffnete Zalando in diesem Jahr zwei neue Standorte in Berlin, die von den Teams für Fashion, Technology und Operations bezogen wurden.

Über Zalando

Zalando (www.zalando.de) ist Europas größter Online-Anbieter für Schuhe und Fashion im Internet. Das umfangreiche Angebot für Damen, Herren und Kinder reicht von bekannten Trendmarken bis hin zu gefragten Designerlabels – insgesamt arbeitet Zalando mit über 1.500 Markenherstellern zusammen. Neben Schuhen und Bekleidung gehören exklusive Accessoires, Beauty-Produkte und Sportartikel zum umfassenden Sortiment. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf eine Kombination einzigartiger Serviceleistungen: Kostenloser Versand und Rückversand, eine kostenlose Service-Hotline sowie 100 Tage Rückgaberecht auf alle Produkte machen den Online- Einkauf zu einem sicheren und entspannten Erlebnis. Das Unternehmen wurde 2008 von Robert Gentz und David Schneider gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Nach dem großen Erfolg in Deutschland werden seit 2009 auch europäische Nachbarländer beliefert. Gestartet wurde mit Österreich (2009), es folgten die Niederlande und Frankreich (beide 2010). 2011 kamen Italien, Großbritannien und die Schweiz hinzu. Seit 2012 ist Zalando auch in Schweden, Belgien, Spanien, Dänemark, Finnland, Polen und Norwegen online.
Update

Pressespiegel

Mittlerweile haben wichtige Medien und Branchendienste über die Pressemeldung von Zalando berichtet. Hier die wichtigsten Einschätzungen:

Interessant ist dabei auch ein Blick in die Quartalsberichte (PDF) von zalando-Großinvestor Kinnevik, der berichtet, dass zalando mehr als die Hälfte seines Umsatzes außerhalb von Deutschland erwirtschaftet. Schuhe sind dabei längst nur noch ein Umsatzbringer: Mehr als die Hälfte des Umsatzes steuern andere Kategorien bei. Kinnevik bewertet zalando inzwischen mit rund 3,6 Milliarden Euro (vorher: 3,2 Milliarden). Über das Erreichen der Gewinnschwelle macht zalando weiter keine Angaben. Den Break-Even für die DACH-Region verkündete das Unternehmen bekanntlich bereits für das vergangene Jahr. Wie der Spiegel gerade berichtete will zalando im laufenden Jahr “in die Nähe einer schwarzen Null kommen, abhängig vom Verlauf des Herbstgeschäfts”. Im kommenden Jahr erwarten die die Investoren dagegen laut Nachrichtenmagazin “erstmals ein Plus”. Zur Erinnerung: 2012 betrug der Jahresfehlbetrag bei zalando stattliche 90 Millionen Euro.

Allerdings ist das Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2013 auch mit der Erschließung neuer internationaler Märkte im zweiten Halbjahr 2012 erkauft.

The summer season was not easy. Discounts were high as summer came late,” Managing Director Rubin Ritter told Reuters. “As we have not expanded into new markets recently, the relative growth rate will naturally decrease.”

Gegenüber Reuters äußerte sich Ritter auch zu einem möglichen Börsengang:

Zalando, whose biggest investor is Swedish investment firm Kinnevik, is seen as a prime candidate to float on the stock market, although Ritter said Zalando was focusing for now on improving performance in core markets.

“It is not in the pipeline but it is an option for the future that we want the company to be prepared for,” he said.

letzte Änderung: 12:55:52 – 2013-10-23

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